So schützen Sie Ihr Kind vor Internet-Gefahren:
 
Das Medium Computer gehört heut dazu, auch das Surfen im Internet.
Ein generelles Verbot bringt nichts, da es Kinder dazu verleitet, heimlich zu surfen.
1.Nicht zu lange vor dem PC sitzen!
Schulanfänger sollten nicht länger als zwanzig Minuten pro Tag vor dem Computer sitzen! Sieben- bis zehnjährige nicht mehr als 45 Minuten. Ältere dürfen etwas länger am Computer sitzen und Spielen oder surfen. Aber die Zeiten sollten mit den Eltern abgesprochen werden und von den Eltern kontrolliert werden.

2.Es sollten nur abgesprochene Seiten im Internet angeklickt werden!

Eltern sollten zusammen mit ihren Kindern eine Liste von Lieblingsseiten erstellen. Nur diese Seiten sind erlaubt, wenn das Kind alleine surft. Die Liste sollte immer wieder überprüft und erweitert werden.

3.Keine privaten Fotos , Videos oder Daten ins Netz stellen!

Private Fotos, Videos gehören nicht ins Netz! Sind diese Dinge erst einmal im Netz , dann sind sie weltweit abrufbar und kaum noch zu löschen.

4.Nie Namen und Telefonnummer
angeben!
Um Belästigungen an der Wohnungstür oder am Telefon von vornherein auszuschließen, sollten Kinder nie persönliche Daten von sich oder ihrer Familie im Internet preisgeben.
5.Seiten für Erwachsene weg klicken!
Brutale Bilder oder Pornofilme auf Internetseiten, anzügliche Chat-Unterhaltungen oder Sex-E-Mails sind nichts für Kinder und sollten sofort zugeklickt werden.

6.Kinder sollten Bescheid sagen können, wenn sie Angst kriegen!

Kinder sollten ihren Eltern sofort Bescheid sagen, wenn sie beim Surfen Angst bekommen oder belästigt werden. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Übergriffe können bei der Polizei angezeigt werden.

7.Vorsicht beim Chatten!

In vielen Chats lauern Gefahren: Beschimpfungen und sexuelle Belästigungen kommen immer wieder vor. Kinder sollten grundsätzlich Erwachsenenchats meiden. Sicherer sind spezielle Chats für Kinder, in denen Moderatoren aufpassen.

 
Der beste Schutz ist, Kinder nicht allein im Netz surfen zu lassen.
Wenn das nicht geht, machen Sie ihren PC kindersicherer!
Keine Software bietet hundertprozentigen Schutz. Aber:
Bei Windows Vista/7 gibt es eigene Jugendschutzeinstellungen, die Eltern aktivieren sollten: Unter „Systemsteuerung, Benutzerkonten und Jugendschutz" kann man festlegen, welche Seiten vom Benutzerkonto des Kindes aus aufgerufen werden dürfen, und die Surfdauer begrenzen. Besorgte Eltern können hier auch überprüfen, welche Seiten und Programme das Kind aufgerufen hat.
Auch Google bietet eine Funktion zum Jugendschutz. Unter „Einstellungen" kann eine „strikte Filterung" festgelegt werden. Jugendgefährdendes wird nun in den Suchergebnissen nicht mehr gezeigt. Vorsicht: Der Filter funktioniert nur, solange die Cookies nicht gelöscht werden.
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